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Deine eigene, private Cloud : Was sind die Vorteile und lohnt sich das?

Deine private Cloud – mit Nextcloud Deine eigene Cloud einrichten (32)

Deine eigene, private Cloud mit Nextcloud: Bild mit Wolken


Möchtest Du volle Kontrolle über Deine Daten? Eine private Cloud lässt Dich das erreichen. Nextcloud erlaubt Dir, eine eigene Cloud zu erschaffen, mit voller Kontrolle über Deine privaten Daten.

Hier lernst Du, welche Möglichkeiten es gibt, Deine eigene, private Cloud aufzusetzen.

Benötigst Du mehr Möglichkeiten als nur eine sichere Cloud durch verschlüsseln, wie in Folge 31 beschrieben? Dann bist Du mit einer privaten, eigenen Cloud gut beraten.



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Gegen welche Gefahren hilft Deine private Cloud?

In der letzten Folge hatten wir uns ja über kommerzielle Cloudspeicher und die Gefahren, die bei deren Verwendung drohen, unterhalten.

Die Gefahren sind:

  • ein neugierigen Cloud-Anbieter hat Deine Daten schon in seinem Geschäftsmodell und will damit Gewinn machen
  • dass staatliche Stellen auf deine Daten zugreifen und
  • dass deine Daten im Internet hängen und dementsprechend Kriminelle natürlich Interesse daran haben, darauf zuzugreifen.

Teile davon kannst du wunderbar mit deiner eigenen, privaten Cloud vermeiden.

Vor allem die Gefahr eines neugierigen Anbieters, die aus deinen Daten Gewinn schlagen, kannst du wunderbar in ihre Schranken verweisen. Wenn du dir selber eine private Cloud aufsetzt, bist Du selbst Herr deiner Daten.


Nextcloud für Deine eigene Cloud

Das Tool der Wahl, wenn du dir deine eigene private Cloud aufsetzen willst, ist Nextcloud.

Nextcloud ist eine freie Software. Diese kannst du auf einem Rechner installieren. Dadurch erhältst Du eine komplette Cloudlösung.


Deine eigene Cloud zum Daten synchronisieren

Was ganz selbstverständlich angeboten wird, ist natürlich diese ganze File-hochladen-/File-Synchronisier-Funktionalität.

​Willst Du Dich noch besser schützen können?

KLARTEXT!,  der kostenlose Info-Service der Datenwache:

  • ​ehrlich
  • ohne Werbung
  • alle 14 Tage

Mit praktischen, leicht verständlichen Tipps und Ratschlägen.

Direkt zum Start ​bekommst Du die kostenlose Checkliste '​​​7 ​Tipps um ​Deine Privatsphäre zu schützen'.

Damit kannst Du gleich sicher durchstarten.

​Datenschutz nehmen wir sehr ernst. Kein Spam. Jederzeit kündbar. Mehr Infos dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Du kannst

  • Files hochladen,
  • Dateine teilen über die Links,
  • Passwörter für den Zugriff vergeben und
  • die Zugriffsmöglichkeit zeitlich einschränken, so dass ein Link nur ein paar Tage funktioniert.

All das, was du mit der Dropbox kannst und mehr, funktioniert problemlos damit.

Aber diese Nextcloud bietet dir auch ein schönen Webinterface. Und einen App Store, wo du verschiedenste Möglichkeiten nutzen kannst.


Das bietet Dir Deine Cloud zusätzlich

Du kannst

  • einen Kalender installieren,
  • deine Kontakte darüber verwalten,
  • deine E-Mails darüber lesen,
  • darüber chatten,
  • deine To-Do-Listen machen,
  • Dokumente online bearbeiten,

alles im Webinterface.

Beispiel des Nextcloud Appstores als Grundlage für Deine eigene private Cloud
Beispiel des Nextcloud Appstores als Grundlage für Deine eigene private Cloud

Und für manche Applikationen gibt es auch entsprechende Apps, zum Beispiel für diese File-Synchronisation, für nahezu jedes Betriebssystem.


Mehrere Benutzer für die Familie, den Verein und fürs Unternehmen

Dann bietet dir das Ganze eine Benutzerverwaltung. Du kannst verschiedene Benutzer anlegen. Das wird interessant, wenn du für deine Familie einen eigenen Kalender und eigenen Speicherplatz für eure gemeinsamen Bilder haben möchtest.

Oder wenn du zum Beispiel für einen Verein eine Cloudlösung suchst, dann wäre das auch eine Möglichkeit. Aber auch Unternehmen lassen ihre Cloudlösungen darauf laufen und arbeiten dann damit.


Wo läuft Deine eigene private Cloud?

Die Nextcloud muss auf einem Rechner laufen lassen, damit sie aus dem Internet verfügbar ist.

Computer oder NAS zuhause

Das kann jetzt ein Rechner zu Hause sein oder auch ein NAS, eine Netzwerk-Festplatte zu Hause bei dir im Heimnetz. Das ist natürlich erstmal vielleicht die einfachste Lösung, um es mal eben auszuprobieren. Es hat auch definitiv seine Nachteile, weswegen du darüber nachdenken solltest, ob du das wirklich machen willst.

Der größte Nachteil ist, du bist natürlich dann wirklich dafür verantwortlich, dass

  • dein Rechner immer läuft,
  • und dein Internet immer verfügbar ist,

also vorausgesetzt, du legst halt Wert darauf, dass du immer an deine Daten kommst.

Du bist für Updates selbst verantwortlich

Und das Allerwichtigste, du musst dich um Updates kümmern.

Wenn du die Sachen ins Netz stellst, dann brauchst Du Updates. Dann kannst du nicht riskieren, dass da Monate oder Jahre alte Softwareversionen laufen mit all ihren Sicherheitslücken. Dann musst du dich wirklich um Updates kümmern und musst diesen Rechner halt entsprechend administrieren, Sicherheits-Updates machen. Das muss dann laufen.

Dementsprechend ist das vielleicht nicht unbedingt die allerbeste Möglichkeit.

Ein gemieteter Server

Du kannst auch dir einen Server mieten im Netz, das wird relativ schnell teuer. Oder Du teilst Dir einen Server mit anderen Leuten teilen, zum Beispiel bei Uberspace.

Dann hast du schon mal ein bisschen was von dieser Verfügbarkeit von Internet und Rechner an Profis ausgelagert. Du musst den Rechner meistens immer noch selber administrieren und hast damit dann doch relativ viel Aufwand. Du musst Dir überlegen, kannst Du das vom technischen Background her, und willst Du es machen, es kostet halt Zeit.


Die Lösung: Miete Deine eigene Nextcloud

Aber wir wären ja nicht hier, wenn es nicht auch eine tolle Lösung gäbe.

Und zwar gibt es Anbieter, die dir ermöglichen, auf ihren Servern in ihren Rechenzentren eine Nextcloud für dich aufzusetzen. Die betreiben Deine eigene private Cloud dann für Dich, machen die Updates … Du genießt dann die Vorteile eines professionellen Rechenzentrums die deine Nextcloud halt entsprechend administrieren, die Versions-Updates zum Beispiel machen. Und diese Unternehmen sind dann nicht an deinen Daten interessiert sind und du kannst all die Konfigurationsmöglichkeiten deiner Nextcloud verwenden.

Auf der Nextcloud-Seite findest du eine Liste dieser Anbieter. Du kannst danach filtern, wo die sitzen, zum Beispiel in Deutschland. Das ist vorteilhaft wenn du keine Lust hast, dass deine Daten z.B. in Amerika gehostet werden.

Dann schaust, welche Anbieter es da gibt. Für wenige Euro im Monat kriegst du zum Teil dann schon 100 Gigabyte von einer gehosteten Nextcloud-Instanz. Du kannst deine Datein dort einfach ablegen und damit die tollsten Sachen ausprobieren. Wie gesagt, dieses Online Dokumente bearbeiten ist z.B. eine ganz interessante Geschichte.


Ist die eigene, private Cloud was für Dich?

Wenn du etwas technisch affin bist, dann ist das eine Sache, die bietet dir wirklich viele Möglichkeiten. Viele der Privatsphärenproblemen sind damit Vergangenheit.

Deine eigene private Cloud ist eine tolle Lösung für viele Sachen. Verzichten kannst Du damit auf viele der mehr oder weniger dubiosen Cloud-Anbieter. Deine Kalender, Deine E-Mail, Deine Kontakte kannst Du damit erledigen. Aber vor allen Dingen deine File-Synchronisation, Bilder hochladen, Online-Bilder betrachten, sind damit auch machbar.


Reicht Dir die Verschlüsselung Deiner Daten?

Wenn du das ganze Chichi an Features einer Cloud nicht brauchst, gut. Du willst doch nur Files synchronisieren? Dann gehe doch vielleicht noch mal zurück zu Folge 31. Da habe ich beschrieben, wie du eine kommerzielle Cloud verwenden und gleichzeitig die Sicherheit deiner Daten in der Cloud steigern kannst. Alles mit Hilfe von Tools wie Boxcryptor oder Cryptomator.

Mich würde interessieren, hast du eine Nextcloud? Willst du eine einsetzen? Bits Du vielleicht gerade dabei? Hast du da Schwierigkeiten mit oder funktioniert das gut?

Schreib mir gerne deine Erfahrungen an mitch@datenwache.de.

Dein Mitch.



Leave a Reply 4 comments

Oliver Wenzel - 2. Oktober 2019 Reply

Die Beiträge der Datenwache im Besonderen dieser Beitrag hat mich darin bestärkt, mein eigenen „Rechenzentrum“ weiter zu betreiben. Ich habe zwei unRAID Systems (aktiv & backup) laufen, auf denen ich diverse Docker installieren kann, die ich per „Appstore“ auswähle.
Meine wichtigsten Docker im Zusammenhang mit der eigenen Cloud: Nextcloud, MariaDB und Letsencrypt, damit ich auch von aussen an meine Daten gelange. Das läuft so völlig unaufgeregt seit Jahren stabil. Die Updates, die mit der ownCloud immer eine Zitterpartie waren, sind mit der Nextcloud absolut einfach zu bewältigen.
Allen, die ein NAS System, ähnlich meinem unRAID betreiben, kann ich nur ermuntern, der eigenen Cloud via Nextcloud mal eine Chance zu geben.

    Mitch - 2. Oktober 2019 Reply

    Moin Oliver, ich bin ja immer noch schwer beeindruckt von dem Setup, dass Du Dir da aufgesetzt hast. Und bezügliche der Nextcloud-Updates teile ich Deine Erfahrung, echt reibungslos. Viele Grüße, Mitch

Tobias Mueller-Zielke - 6. Oktober 2019 Reply

Schöne Folge des Podcasts! Ich bin bei all-inkl.com gehostet und hab mir da zum Spaß mal die Nextcloud installiert, funktioniert mit nem dort verfügbaren Webinstaller ganz einfach. Gefällt mir gut, scheint inzwischen auch wirklich alles zu können, was man so braucht!
Hauptsächlich nutze ich aber seit einer Weile sync.com aus Kanada, das aufgrund von Zero Knowledge Ansatz auch maximal sicher sein sollte. Zudem, so hatte ich es Schwabe überhaupt gefunden, günstiger als die „Platzhirsche“.
Nachteil ist, das ist vermutlich bei den genannten sicheren Optionen nicht anders, dass man im Webinterface nicht suchen kann.
Oder können die das?

    Mitch - 6. Oktober 2019 Reply

    Moin Tobi, guter Tipp, all-inkl ist da auch ein guter Ansatz. Hetzner wurde mir auch noch empfohlen, haben auch ein recht günstiges Angebot.

    Bei den „sicheren Clouddienstleistern“ scheint sync.com kein schlechter Ansatz zu sein. Nachdem die aber zu dem 5-Eyes gehören bin ich allen Marketingversprechen gegenüber etwas skeptisch. Und in der Tat ist einer der Komfortverluste, dass bei reiner Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die Möglichkeiten mit Webinterfaces, Teilen von Dateien … zumindest kompliziert werden. Die Frage ist immer, was muss man haben, was ist nice to have. Und fast absolute Sicherheit kann an manchen Stellen auch ein nice-to-have gegenüber Komfort sein.

    Viele Grüße
    Mitch

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